Embodying Values in Design: Theory, Approach & Practice

Sommer Semester 2016 Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule

26. April 2016, 19:00-20:30 Uhr (Kesselhaus)
René Spitz, Rheinische Fachhochschule Köln
Designing Politics – The Politics of Design and the Digital Era

03. Mai 2016, 19:00-20:30 Uhr (Hörsaal, Altbau)
Steven Dorrestijn, Saxion University of Applied Sciences, Netherlands
The Legacy of Utopian Design: Social Engagement in Design between Nudging and Freedom

07. Juni 2016, 19:00-20:30 Uhr (Kesselhaus)
Christoph Böninger, AUERBERG PRODUKTE, Fischbachau
Design and Public Value

28. Juni 2016, 19:00-20:30 Uhr (Kesselhaus)
Emma Dulcie Rigby, Buckinghamshire New University, UK
Laundry Narratives: Reflections on Design, Laundry Practices and Sustainability

Values-added is touted as the expertise of Design. But values are more than value-for-money. In the history of Design, there were several episodes in which design for social rather than user values was the guiding principle. Underlying these endeavours was the assumption that designed artefacts could express, embody and materialize higher human values. This assumption lives on and today, some designers, educators and researchers seek values besides or beyond functionality, usability and beauty. They aim to, by design, contribute to human wellbeing, sustainability, democracy, justice and more.

In SoSe 2016, we intend to look more closely at designing that seeks, negotiates and embodies human values. We go after the following questions:

  • What are the theories that inform research and practice?
  • What are the approaches for negotiating and embodying human values in design?
  • What are the exemplary practices?

Organization: Prof. in Dr. Rosan Chow, Industriedesign, MKH, chow@muthesius.de
Student participation is credited by Kunst- und Designdiskurs.

10.03.2016 , ,

Industriedesign

An der Muthesius Kunsthochschule wollen wir neue Qualitäten vermitteln. Für uns ist Design eine umfassende Auseinandersetzung mit technischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen sowie gesellschaftlichen Veränderungen gleichermaßen. Wir sind daran interessiert, diese Entwicklungen in neue und interessante Beziehungen, Prozesse und Interaktionen zu übersetzen. Wir sehen uns verpflichtet, im Studium Wege zur Gestaltung intelligenter und verantwortbarer Produkte und Nutzungserfahrungen aufzuzeigen. Für diese Aufgabe müssen wir Augen und Gedanken öffnen und weitreichende Handlungskompetenzen erwerben: Vernetztes Denken und Handeln, Erforschen, Erproben, Konzipieren, Detaillieren, Visualisieren und Kommunizieren. Und vor allem: Gestalterisch Entscheiden.
Da wir in Kiel alles andere als eine Massenhochschule sind, können wir die zu vermittelnden Inhalte eng aufeinander abstimmen. Eine ganzheitliche, praxisorientierte und individuelle Lehre ist die Folge. Das Studium an der Muthesius Kunsthochschule soll motivieren, persönliche Neigungen zu entdecken und engagiert weiterzuentwickeln; die Ausbildung zu verantwortungsvollen, kritischen und professionellen Gestalterinnen und Gestaltern ist unser Ziel.

Bachelor

Mit dem Bachelorstudium im Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule werden die Studierenden auf die facettenreichen und anspruchsvollen Anforderungen als Gestalter so vorbereitet, dass eine richtungsweisende Tätigkeit in unterschiedlichen professionellen Kontexten ermöglicht wird.

Master

Welche Zukunft wünschen wir uns? Welche Qualitäten sollen Technologien, unser Zusammenleben und der Umgang mit uns selbst haben? Wer gestaltet und verantwortet Veränderungen?

Der Masterstudiengang „Industriedesign“ der Muthesius Kunsthochschule mit den Schwerpunkten Interface Design und Medical Design nimmt sich zentraler aktueller und zukünftiger Fragestellungen an.
Das viersemestrige Masterstudium “Industriedesign“ qualifiziert zur professionellen, interdisziplinär-entwerfenden Arbeit in einem breiten Tätigkeitsspektrum im Forschungs-, Industrie- oder Dienstleistungsbereich mit gestalterischen, entwicklungstechnischen oder strategischen Schwerpunkten. Das Angebot richtet sich sowohl an Bachelor-Absolventen des Industriedesigns, wie auch anderer Disziplinen. Weniger die Ausrichtung der akademische Vorbildung ist von Bedeutung, als vielmehr die Überzeugung, mit seiner Profession wertvolle Synergien stiften zu können. Im Besonderen richtet sich das Studium als akademische Weiterbildung an Interessenten, die bereits Berufserfahrung gesammelt haben. Gestalterisch erforschen und forschend gestalten, was das individuelle und gemeinschaftliche menschliche Leben zukünftig auszeichnen wird – das ist Ihr Studieninhalt als Masterstudentin und Masterstudent des Industriedesigns an der Muthesius Kunsthochschule.

Sie arbeiten im Spannungsfeld zwischen Interface Design und Medical Design: Diese beiden inhaltlich synergetischen Schwerpunkte vermitteln Kompetenzen für eine zukunftsorientierte gestalterische Arbeit, bei der der Mensch als Akteur gesellschaftlichen Wandels, aber auch als Erkenntnisgegenstand an sich im Zentrum steht. Designer werden in Zukunft wesentlich stärker als Impuls- und Richtungsgeber der individuellen und gemeinschaftlichen Lebensorganisation auftreten und diese auch erfahrbar machen – von diesem Leitbild wird das Studium getragen.

Lehrende

Prof. Martin Postler
Industrial Design

PROF. FRANK JACOB
Interface-Design

PROF. DR. MED. DIETER SIEBRECHT
Industriedesign (MA) Medical Design

PROF.IN DR. BETTINA MÖLLRING
Grundlagen des Design

PROF. DETLEF RHEIN
Industriedesign I Meth. Entwerfen I M.A. Medical Design

PROF.IN ANNIKA FRYE
Designwissenschaft und -forschung

Abschlüsse

Bachelor of Arts (B. A.)
Master of Arts (M. A.)
Industriedesign/ Medical Design
Industriedesign/Interface Design
Promotion